Schiedsrichterabrechnung

Aufwandsentschädigung für Schiedsrichtereinsätze (Stand: 14.04.2019)

A. Grundsätze

  • Die Abrechnungsvorschriften der RLN finden für alle Reisen von Schiedsrichtern im Bereich der RLN Anwendung. Hierdurch sind alle Auslagen abgegolten.
  • Die Wahl des Verkehrsmittels bleibt freigestellt. Es werden jedoch öffentliche Verkehrsmittel empfohlen.
  • Bei einem Einsatz an zwei aufeinanderfolgenden Tagen am gleichen Ort und einer Entfernung zum Wohnort von maximal 80 km ist der Einsatz wie zwei Reisen abzurechnen.

B. Fahrtkostenerstattung bei Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln

  • Es werden maximal der Fahrpreis 2. Klasse (Normalpreis) sowie die Reservierungsgebühren erstattet.
  • Bei Nutzung von tariflichen Rabatten werden dem Schiedsrichter zusätzlich zum gezahlten Fahrpreis 50% der Differenz zwischen dem tatsächlich gezahlten Preis und dem Normalpreis erstattet.
  • Ebenso werden Fahrtkosten des ÖPNV erstattet.
  • Taxiaufwendungen sind bis maximal 12 € je Spiel und Reisenden erstattungsfähig.
  • Fahrscheine und Taxiquittungen sind zusammen mit dem Schiedsrichterabrechnungsbogen an die Spielleitung zu senden.
  • Können keine Fahrscheine vorgelegt werden, weil z. B. eine Monatskarte genutzt wird, werden 50% des Normalpreises erstattet.

C. Fahrtkostenerstattung bei Anreise mit dem PKW

  • Die Entfernung wird mit Hilfe von Google Maps ermittelt.
  • Die Wegstreckenentschädigung beträgt 0,30 € je gefahrenem km. Der Betrag wird auf 0,50 € aufgerundet.
  • Werden Mitreisende mitgenommen, denen nach diesen Abrechnungsvorschriften eine Fahrtkostenerstattung zustehen würde, erhöht sich das Kilometergeld für jede weitere Person um 0,02 € je km, jedoch maximal auf 0,36 €. Der Betrag wird auf 0,50 € aufgerundet. Fahrgemeinschaften können auch für Teilstrecken gebildet werden.
  • Parkgebühren und Fährkosten sind gegen Beleg erstattungsfähig.
  • Verwarnungs-, Ordnungs- und Bußgelder werden nicht erstattet.

D. Tagegeld

  • Bei einer Abwesenheit unter 8 Stunden wird kein Tagegeld erstattet.
  • Bei einer Abwesenheit von mindestens 8 Stunden werden 12 € Tagegeld erstattet.
  • Bei einer Abwesenheit von 24 Stunden werden 24 € Tagegeld erstattet.
  • Die tatsächliche Abwesenheit wird für jeden Kalendertag einzeln ermittelt. Jedoch wird eine Tätigkeit, die nach 14.00 Uhr begonnen hat und vor 08.00 Uhr des folgenden Tages beendet wird, ohne dass eine Übernachtung stattfindet, mit der gesamten Abwesenheitsdauer dem ersten Tag zugerechnet.
  • Ist der Schiedsrichter bei einem eintägigen Einsatz und bei Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln gezwungen zu übernachten, weil eine Rückreise am gleichen Tag nicht mehr möglich ist, wird für den zweiten Tag ein Tagegeld von 12 € abzüglich anzurechnender Kosten für das Frühstück erstattet.

 E. Übernachtungsgeld

  • Bei Entfernungen ab 300 km oder nach Genehmigung des RLN-Schiedsrichterwarts kann eine Übernachtung über den Heimverein auf dessen Rechnung gebucht werden. Enthalten die Übernachtungskosten die Kosten des Frühstücks, ist hierfür ein Betrag von 4,80 € abzuziehen.
  • Wird unentgeltlich Unterkunft gewährt oder werden die Auslagen für das Benutzen von Schlafwagen erstattet, kann keine Übernachtung abgerechnet werden

F. Spielleitungsgebühren

  • Die Spielleitungsgebühren betragen pro Schiedsrichter:
    • 25 € für Jugend- und Senioren (Ü35, Ü40)-Spiele
    • 45 € für Spiele der 2. Regionalliga Damen
    • 60 € für Spiele der 2. Regionalliga Herren
    • 60 € für Spiele der 1. Regionalliga Damen
    • 100 € für Spiele der 1. Regionalliga Herren
  • Aufstiegsspiele werden wie Spiele der 2.Regionalliga abgerechnet.
  • Für Kurzspiele ist die Spielleitungsgebühr wie folgt zu berechnen: Spielzeit (ohne Verlängerungen) dividiert durch 40 multipliziert mit der o.g. vollen Spielleitungsgebühr.
  • Für Test- und Trainingsspiele wird die Hälfte der o.g. Spielleitungsgebühr entsprechend der zukünftigen Spielklasse des einladenden Vereins empfohlen.

G. Abrechnung

  • Der ausrichtende Verein zahlt die Schiedsrichterkosten gemäß den Punkten 4.2 bis 4.6 vor Spielbeginn aus.
  • Schiedsrichter füllen hierzu das vom RLN-Schiedsrichterwart vorgeschriebene Abrechnungsformular aus und senden einen Scan (pdf) zusammen mit dem Scan des Spielberichtes an die Spielleitung ein.

H. Bestimmungen für die gemeinsame Anreise von Schiedsrichtern

  • Der RLN-Schiedsrichterwart darf bei Spielen der RLN-Wettbewerbe den Schiedsrichtern eine gemeinsame Anreise mit dem Pkw empfehlen oder genehmigen. Der Mitfahrer erhält dann keine Fahrtkosten bei Anreise mit dem Pkw. Die Fahrtkosten nach C stehen nur dem Fahrer zu.
  • Die RLN stellt die Schiedsrichter von Schadensersatzansprüchen beider Vereine bei einem Spielausfall wegen Nichtantretens frei, wenn die Schiedsrichter nachweisen können, dass sie ihre Anreise unter Beachtung aller notwendigen Aspekte sorgfältig geplant und rechtzeitig angetreten haben.



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